Was bleibt?

Eine Radfahrt, die ist lustig, eine Radfahrt, die ist schön, …

Ja, schön war es wirklich! Anstrengend auch, zuweilen auch aufreibend (nicht nur auf dem Sattel, auch mental 😉 )  und belastend. Überwiegend aber war es einfach eine geile Zeit, es war berauschend, unbeschreiblich schön, atemberaubend, frisch, nass, kalt, warm, heiß, erholend, reinigend – es war extrem.

Ihr fragt euch sicher, was für uns bleibt und da hat jeder seine eigene Meinung:

Annett
Glück erleben bedeutet für mich, nicht materiellen Besitz zu haben und permanent in Oberflächlichkeiten schwelgen, sondern Natur und Bewegung mit Freunden er“fahren“, dafür bin ich euch dankbar – miteinander Lachen und Weinen, Reden und Schweigen sind unbezahlbare Güter.

Benjamin
Den ganzen Tag in der Natur, an der frischen Luft, in einer herrlichen Landschaft, mit Gleichgesinnten, ohne Zeitdruck, jeden Tag eine sportliche Herausforderung und am Abend nicht überlegen müssen, was man denn morgen macht – ich kann mir keinen besseren Urlaub vorstellen. Und dazu jagte (zumeist) ein kulinarisches Highlight das nächste – das Tüpfelchen auf dem i.

Grit
G  anz
O  ft
A  m
L  imit
P  ulsierende
S  timmung
M acht
I   m
T  eam
N atürlich
I   mmer
N arrisch
A  aahhh!

Iris
Mit gemischten Gefühlen die Tour begonnen,  hin und wieder an meine körperlichen Grenzen gekommen,  habe ich mich immer unterstützt,  motiviert und unter Gleichgesinnten in jeglicher Beziehung gefühlt.  Danke für diese unglaubliche Woche.

Philipp
Draußen sein, Natur erleben, Gemeinschaft haben, an körperliche Leistungsgrenzen kommen und dabei mental abschalten, lachen, scherzen und Freude spüren und genießen. Ein echtes Team – Total Extrem Im Miteinander – das ich niemals missen möchte. DANKE!

Abschließend möchten wir euch DANKE! sagen. Danke fürs MITlesen, MITfiebern, MITdenken, MITmachen, MITbeten, MITbitten, MITtreten und MIT-Dasein! Denn eines ist auch klar, so etwas extremes kann man nur machen, wenn man MITmenschen hinter und um und vor allem MIT sich hat, die einen begleiten – egal von welchem Ort aus. In diesem Sinne:   D A N K E ! ! !

Wie es weiter geht? Tja, das wissen auch wir noch nicht, aber etwas extremes fällt uns bestimmt wieder ein.

Bis dahin, verabschieden wir uns mit dem letzten Bild und Text:

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Die Sonne krabbelte soeben über den Berg,
d’rum macht auch ihr euch nun ans Tageswerk,
steigt auf eure Bikes, ihr tapf’ren Recken,
aber lasst euch’s Frühstück vorher schmecken!

Nina führte uns souverän über die Alpen
und wir versuchten nach ihren Vorgaben zu walten.

Die Natur hat uns entzückt
das Biken uns beglückt.

Nun ist vorbei der ganze Schmerz und Scherz,
also verabschieden wir uns mit unserem Herz. ❤

Zum Schluss noch ein Kuss,
der für alle reichen muss:
kuss-smiley-mit-herz

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Etappe 6: Finkenstein – Kranjska Gora

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Temperatur: hot hot hot

Niederschlag: heute hält uns nichts mehr auf, für’s Ziel nehmen wir fast alles in Kauf, selbst der dollste Sonnenschein, kann da kein großes Hindernis sein

Nässegrad: Schweißperlen fluten unser Gesicht bis wir schließlich siegestaumelnd ins kalte Nass rennen und keine Form des Nässegrad unserem Zustand gerecht wird

Bodenbeschaffenheit: Über Stock und über Steine, aber wir brechen uns nicht die Beine…

Stimmung: aufgeregt, erschöpft, schweißgebadet, erleichtert, entrückt, emotional, genervt, belustigt, geschafft, gesättigt. Am Ende des Tages waren wir aber auch ernüchtert und betrübt wegen des Münchener Amoklaufs und möchten an dieser Stelle unsere aufrichtige Anteilnahme allen Betroffenen ausrichten.

Zitat des Tages:

Highlights des Tages: Aufstieg zur ehemaligen Annahütte mit dortigem Picknick und Ausblick; Ankunft in Kranjska Gora; Flucht ins kalte Nass; fehlendes Gepäck, dass zu einem Bademantel-Sit-In in der Hotellobby führt

technische Daten: Fahrzeit: 3:41h; Distanz: 37km; max. Geschwindigkeit: 39km/h; max. Höhe: 1.596m, Anstieg: 1.320m

 

Impressionen

Etappe 5: Hermagor – Finkenstein (bei Villach)

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Temperatur: drückend heiß (25-33°C)

Niederschlag: ausschließlich aus Bennys Trinkflasche

Nässegrad: Dampfsauna

Bodenbeschaffenheit: Asphalt, Teer, Schotter, Waldboden, Gras und ein Trail bergauf 🙂

Stimmung: singend froh gelaunt, zu Scherzen aufgelegt,  hohe Sprintbereitschaft

Zitat des Tages: Was glaubst du, wofür issn da ein Zaun (Absperrgitter ohne Durchfahrtsverbotschild 😜 und wir mussten die Baustelle umfahren) – O-Ton jugendlicher Walzenfahrer zu Nina 😂

Highlights des Tages: Ansprache von Benny (Kaiser Wilhelm) und Philipp (Bismarck) im Bademantel auf dem königlichen Balkon; Badesession im Anblick der Karawanken; das Schleifen von Philipps Bremsscheibe; ein betagtes Frauenzimmer, das kniend den Rasen zwischen ihren Buchsbäumen mit einer batteriebetriebenen Rasenschere schnitt; Musikabend mit Horst Gelbmann

Technische Daten: Fahrtzeit: 3:15h ; Distanz: 54km; max. Geschwindigkeit: 51km/h; max. Höhe: 746m, Aufstieg: 545m

Impressionen:

Etappe 4: Spittal an der Drau – Hermagor

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Temperatur: bisweilen warm – HEISS!!! (<30°C)

Niederschlag: sengende Hitze, ansonsten freie Sicht

Nässegrad: verwunderlich, dass es noch trockene Sachen in der Reisetasche gibt…

Bodenbeschaffenheit: Teer, Asphalt, Kieswege, ausgewaschenes Flussbett,

Stimmung: gut aufgelegt, ernüchtert und bedient, körperlich geschafft, motiviert, beglückt(?) ob der Fahrkünste anderer, erleichtert ⟶ in dieser Reihenfolge

Zitat des Tages: Mein Ständer hätte keinen Zentimeter länger sein dürfen (Benny in Bezug auf Annäherungsversuche von Annett – alles natürlich auf’s Fahrrad bezogen…)

Highlight des Tages:
Ausfall der 2. Teilstrecke der Goldeckbahn, was uns 415hm mehr einbrachte
Bootsfahrt mit Rädern und Essen auf einem Dampfer über den Weißensee, was uns 350hm ersparte
Benny bekommt nach 4 Tagen endlich seinen Eiskaffee 🙂

technische Daten:
Strecke: 53km; Dauer: 5:15h, Fahrtzeit: 3:50h; max. Geschwindigkeit: 53km/h; max. Höhe: 2.115m, Aufstieg: 915m.

 

Impressionen

 

 

 

 

Etappe 3: Katschberg – Spittal an der Drau

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Temperatur: 20-30°C

Niederschlag: brennende Sonne bis angenehme Waldkühle

Nässegrad: extrem verschwitzt

Bodenbeschaffenheit: ähnlich dem Vortag: loser bis fester Untergrund in unterschiedlicher Ausprägung…

Stimmung: zufrieden, geschafft, muskulär leicht verspannt, erheitert, beeindruckt – zwischenzeitlich schmerzverzerrt wegen eines kleinen Umfalls 😉

Zitat des Tages: Hier beginnt die Salatschüssel meiner Kuh und nicht die Toilette Ihres Hundes.

Highlight des Tages: Blick auf den Millstättersee von der Alexanderhütte aus & die Mittagsrast an der Lamprechtshütte

Technische Daten:
Dauer: 9:50h, Fahrzeit: 5:30h; Distanz: 65km; max. Geschwindigkeit 55km/h, Durchschnitt: 6,6km/h; max. Höhe: 1.924m; Aufstieg: 1.385m

 

Impressionen:

Etappe 2: Mauterndorf – Katschberg

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Temperatur: 20-25°C

Niederschlag: Die Sonne schlug auf uns nieder

Bodenbeschaffenheit: schotterige, felsige, ausgewaschene bis asphaltierte Straßen und Feldstraßen sowie Wege

Nässegrad: verschwitzt

Stimmung: sonnig, satt, beglückt 🙂

Zitat des Tages: to be accomplished

Highlight des Tages: Stöcklalm!!! & Benny und Philipp beziehen die Romantik-Suite im Hotel Katschberg 😀

Technische Daten: 7:36h unterwegs, davon 4:21h Fahrtzeit; 38km; max. Geschwindigkeit: 41km/h,  Durchschnitt: 5km/h; 1.851m max. Höhe;  1.324hm

 

Impressionen:

Jetzt gehts endlich richtig los! Etappe 1 der TransAlp von Radstadt nach Mauterndorf

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Abschnitt 1: Radstadt bis Vögeialm

Temperatur: 8°C

Niederschlag: kontinuierlicher Nieselregen übergehend in Dauerregen

Bodenbeschaffenheit: gut fahrbare Forststraße, leicht steigend

Nässegrad: Durchnässt bis auf die Knochen

Stimmung: schade, Regendepressionen, feucht

Zitat des Abschnitts: Da wäre der Dachstein gewesen…

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Abschnitt 2: Vögeialm – Oberseehütte

Temperatur: 4°C

Niederschlag: heftig bis sehr heftiger

Bodenbeschaffenheit: sehr ruppig bis sehr steinig, sehr steil (18%-Rampen…)

Nässegrad: sehr Durchnässt bis in die Knochen

Stimmung: sehr gedämpft bis sehr zufrieden

Zitat des Abschnitts: Am Berg die Sonne, die Freude, das Licht, Im Tal der Nebel, das Weib und die Pflicht.

 

Abschnitt 3: Oberseehütte – Mauterndorf

Temperatur: steigend, zum Schluss gar sonnig

Niederschlag: nachlassend bis heftig

Bodenbeschaffenheit: steinig, schlammig, kuhfladig, felsig, ausgesetzt, schotterig, asphaltig

Nässegrad: trocknend

Stimmung: erwartungsfroh, aufhellend

Zitat des Abschnitts:
Lass mich los, sonst mach ich Schnaps aus dir (Annett zu einer minimalistischen Zirbe).
Mal sehen wir dein Problem mit dem Vorbau noch lösen können (Guide Nina zu Iris).

 

 

Technische Daten: Fahrtzeit: 4:50h; Distanz: 52km; max. Geschwindigkeit: 47km/h, Durchschnitt: 8,9km/h; max. Höhe: 1.886m; Aufstieg: 1.300hm